Voltdoc

Garantie oder Gewährleistung? Warum deine Belege zählen

Aktualisiert am 30.10.2026 · Energieagentur Berger GmbH

Gewährleistung ist gesetzlich und gilt gegenüber dem Verkäufer. Garantie ist ein freiwilliges Versprechen, meist vom Hersteller, mit eigenen Bedingungen. Für beides brauchst du vor allem eins: den Kaufbeleg und Nachweise über die Pflege.

Gesetzliche Gewährleistung

Kaufst du als Verbraucher eine neue Sache bei einem Händler, haftet der Händler zwei Jahre lang für Mängel, die schon bei der Übergabe vorhanden waren (§ 438 BGB). Zeigt sich ein Mangel im ersten Jahr, wird vermutet, dass er schon bei Übergabe da war (§ 477 BGB). Danach musst du das im Streitfall selbst belegen. Verschleiß, zum Beispiel an Bremsbelägen, ist kein Mangel.

Freiwillige Garantie

Eine Garantie gibt der Hersteller zusätzlich und freiwillig. Er legt selbst fest, was sie umfasst, wie lange sie gilt und welche Bedingungen gelten. Bei Akkus und Rahmen gibt es oft eigene Fristen. Manche Hersteller verlangen regelmäßige Wartung oder eine Registrierung.

Diese Belege solltest du aufheben

Mit Voltdoc liegen diese Belege geordnet beim Fahrzeug und beim Akku. Thermopapier-Quittungen verblassen, ein Foto bleibt lesbar.

Stand: Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.

Weiterlesen: Digitales Serviceheft.

Häufige Fragen

Wie lange gilt die Gewährleistung beim E-Bike?

Beim Kauf einer neuen Sache vom Händler zwei Jahre ab Übergabe. Bei gebrauchten Sachen darf der Händler sie auf ein Jahr verkürzen. Privatverkäufer können sie ausschließen.

Was ist der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung?

Die Gewährleistung ist gesetzlich und richtet sich gegen den Verkäufer. Die Garantie ist freiwillig, meist vom Hersteller, mit eigenen Bedingungen.